Singapur Tag 2! 15-Stunden mitnehmen was geht!

Sonntag, 25.03.2012

Samstag war DER TAG!!

Wir standen pünktlich um halb acht auf, duschten, genossen das gratis Frühstück im Hostel (sogar Nutella gabs) und machten uns auf den Weg zur MRT-Station!

Zunächst stand Sentosa-Island auf dem Programm, eine (möglicherweise künstliche) Insel im Süden der Stadt, die per Monorail, über eine Landbrücke oder über Gondeln erreichbar ist. Wir entschieden uns aus Kostengründen für den Fußweg über die Landbrücke.

Die Insel strotzte nur so von Touristen, künstlichen Höhlen, Wasserfällen, unzähligen Pflanzen, Shops, Hotels, Statuen und und und...Auf Kazumas Wunsch machten wir uns auf zum Merlion, einer großen Löwenstatue, dem Wahrzeichen von Singapur. Der Merlion auf Sentosa Island war jedoch nur eine größere Kopie des Originals! Wir genossen eine Weile die Schönheit der Insel bevor es dann zurück ging. Die Fotos sagen hier sicher mehr aus als es sich lohnen würde zu beschreiben.

 

Anschließend ging es auf eine längere Fahrt mit der MRT zum Chinese Garden, einem großen Park mit vielen Pflanzen, Statuen, Büschen, Bäumen und Gebäuden im chinesischen Stil, nebenan war gleich der Japanese Garden den wir uns ebenso zu Gemüte führten und der keine Blumen, dafür mehr Bäume und Steine hatte, alles war sehr liebevoll gestaltet und wirkte einladender als die meisten deutschen Vorgärten mit Blumenkästen und Hecke.

 

Es wurde langsam Mittag also beschlossen wir nach Chinatown zu fahren um dort Mittag zu essen. Anschließend wollten wir zu Fuß weiter nach Little India. Da wir auf dem Weg noch den Fort Canning Park durchquerten kamen wir etwas vom Wege ab in den Wald hinein. Als wir dann wieder in die "Stadt" kamen befanden wir uns langsam aber sicher immer mehr im Shopping-Bereich. Die Gebäude wurden immer höher und die Straßen voller. Das Schöne an Singapur ist, dass sowohl am Straßenrand als auch zwischen den Spuren viele große, grüne Bäume wachsen und die das Straßenbild ungemein verschönern und wertvollen Schatten spenden.

Nachdem wir für eine Expedia-Werbung abgelichtet wurden, spendete ich generöse 60Cent an ein Mädel das auf dem Bürgersteig mit dem Fußball jonglierte und zwar besser als jeder Mann den ich das je hab live machen sehen. Sehr beeindruckend!!

Irgendwann wurde uns bewusst, dass wir nicht auf dem rechten Weg sein konnten, trotz einer indischen Gruppe, die verkleidet für uns posierte sah es noch lange nicht nach Little India aus. Nach einem Blick auf die Karte fiel uns dann auf, dass wir gute 2km in die falsche Richtung gegangen waren, also beschlossen wir mit der MRT nach Little India zu fahren.

Little India war nicht besonders spektakulär, es sah halt indisch aus und viele Inder liefen dort herum..nach einer halben Stunde Herumgeschlendere beschlossen wir nach Marina Bay zu fahren.

Marina Bay ist der Ort wo man die Skyline von Singapur bewundern kann und die hat es wirklich in sich. Neben sehr vielen hohen Banktürmen fällt besonders das Marina Bay Sands auf, ein Mix aus Hotel und Casino, bestehend aus drei hohen Türmen auf denen oben ein riesiges Schiff geparkt ist. Wir haben lange gerätselt wie das gebaut worden sein könnte und kamen zum Schluss, dass einmal bei Hochwasser der Captain an dieser Stelle den Anker geworfen haben muss Lächelnd Oben auf dem Schiff befinden sich neben Aussichtsplattform und vielen Bäumen auch eine Bar und ein Pool. Wir hätten alles gegeben uns den Besuch leisten zu können, schade!

Etwas kleiner aber ebenso auffallend ist eine Art Museum, das von außen aussieht wie die Reste des Frühstückseis. Innen war eine Andy Warhol Austellung die für uns allerdings nicht bezahlbar war.

Da die gesamte Skyline plus Attraktionen sich um das Marina Bay Reservoir(Wasser) erstreckten, beschlossen wir das ganze einmal zu umrunden. Neben Riesenrad gab es auch eine Art schwimmendes Fußballfeld mit großer Tribüne. Ich würde alles geben für die Möglichkeit dort einmal spielen zu dürfen..

Es dauerte gute 90 Minuten bis wir die Hälfte des Weges geschafft hatten und wir machten Pause an einer Bühne wo traditionelle Musik gespielt und getanzt wurde. Durch eine Umfrage an der ich danach teilnahm erfuhr ich erst, dass das Konzert Playback war.

Anschließend warteten wir auf Theresa, die gerad in Singapur ein Praktikum macht und als quasi Einheimische uns treffen und ein wenig die Stadt zeigen wollte. Mein Handyguthaben war leider erschöpft und meine Angaben zum Treffpunkt unzureichend, da es mehr als nur eine Bühne an der Brücke gab wo wir uns gerade befanden. Glücklicherweise fiel mir das rechtzeitig auf und ich lief ein wenig umher und traf sie dann an einer anderen Bühne!

Wir holten Kazuma ab, gingen ein wenig durch den Untergrund und aßen in einem chinesischen Restaurant wo man durch eine Glasscheibe den Köchen zuschauen konnte. Leider waren keine Kameras erlaubt.

Anschließend ging es draußen auf Kazumas Wunsch zum echten Merlion, wo wir ein paar lustige Fotos schossen bevor Theresa uns dann das Nachtleben von Singapur zeigte..Die vielen Clubs und Bars strahlten in den verschiedensten Farben durhc die Nacht und der Anblick war beeindruckend, es gab Wasserspiele und auch Fahrattraktionen, allerdings waren die ebenso wie die meisten Bars nicht mit unserem Budget vereinbar. Auffallend war wieviele Menschen unterwegs waren, die Schlangen vor den vielen Bars und Clubs waren lang, die Leute aufgebrezelt ohne Ende und es wurde viel mehr Alkohol getrunken als ich das in Malaysia je gesehen hab. Wir schlenderten durch das Clubviertel und schossen noch ein paar Fotos zusammen, es war dann jedoch schon 23 Uhr und wir bedankten und verabschiedeten uns.

Nach guten 15 Stunden unterwegs sein in Flip-Flops kollabierten meine Beine beinahe auf dem Rückweg und ich war heilfroh endlich im Bett zu liegen...

Da meine Kamera nachts ungefähr so gut effektiv ist wie Solarzellen, habe ich so gut wie keine Fotos machen können, ich lad hier später noch ein paar Fotos die ich von Kazuma bekomme hoch!

 

Sonntag morgen ließen wir es gemütlich angehen, frühstückten, packten und machten uns auf den Weg zur Bugis Station, dort streunten wir noch ein wenig herum bevor es dann mit dem Bus für 2.40$ über die Grenze nach Johor Bahru ging. Da wir als Ausländer einer "zufälligen" Kontrolle zum Opfer fielen und unser Vermögen angeben mussten, dauerte unserer Grenzüberquerung länger..als wir dann draußen in den Bus steigen wollten, war dieser bereits weg..Nach einigen Minuten voller Fluchen kam jedoch ein weiterer, der uns dann nach Johor Bahru brachte, wo wir gleich den nächsten Bus nach KL buchten. Wir genossen die Rückfahrt in Sitzen die man gut und gerne als Sessel bezeichnen könnte, es gab nur 3 Sitze pro Reihe und die Sitze waren breit, weich, verstellbar, sogar eine Schenkelablage konnte man herauffahren. Gegen 7 kamen wir wieder in KL und holten unser verpasstes Mittagessen nach bevor wir in die umgeräumte Wohnung kamen und weiter an den Videos arbeiteten..

Die nächste Woche wird streng durchgeplant, Montag steht die Vorbereitung für die Ausstellung unserer Projekte auf dem Programm, Dienstag ein Workshop in einer Schule, Mittwoch und Donnerstag die Ausstellung und abends Abschiedsfeier und am Freitag ist ein Treffen mit den anderen Praktikanten aus Malaysia die ich bei der Konferenz kennengelernt hab angedacht. Samstag geht es dann schon wieder nach Deutschland, ich bin ein bisschen wehmütig dass es schon so schnell wieder vorbei ist, gleichzeit aber auch dankbar für die grandiosen Tage die ich hier erleben durfte! Ich werde versuchen jede verbleibende Minute hier auszukosten und zu genießen Lächelnd

 

 

 

Singapur..Ankunft

Sonntag, 25.03.2012

Von Melaka ging es also Freitag gegen 14:00 los in Richtung Singapur. Kazuma und Ich hatten geplant dort gegen 18 Uhr anzukommen, zu essen und dann zu Fuß die Umgebung zu erkunden, jedoch wurde uns nach den ersten 5 Stunden Busfahrt recht fix bewusst, dass dieser Zeitplan hinfällig war. Der Bus war erneut ein gut ausgestatteter, komfortabler Reisebus und es ging verhältnismäßig zügig über den Highway. Jedoch dauerten einige Zwischenstopps unnötig lange, ebenso wie die zweifache Grenzkontrolle, für die wir aussteigen, Lift fahren, Reisepass vorzeigen, Rolltreppe fahren und wieder in den Bus einsteigen mussten bevor sich das ganze dann wiederholte.

Als wir die Brücke nach Singapur überquerten ging die Sonne bereits unter..Schließlich kamen wir irgendwo mitten in der Stadt an und folgten zunächst zwei französisch sprechenden Arabern zur MRT-Station. MRT ist eine Art über- und unterirdisches Bahnsystem das durch ganz Singapur verläuft und sehr gut organisiert und bequem ist, allerdings auch nicht sehr billig. Die Züge kommen alle 4-6 Minuten, sind sehr modern und sauber.

Das erste was uns auffiel in Singapur war vor allem die Sauberkeit. Um am Straßenrand Müll zu finden, musste man schon akribisch suchen. Nicht unerheblich trägt dazu das Strafensystem bei: wer beim Müll wegwerfen erwischt wird, kommt nicht unter einer Strafe von 1000Singapore Dollar davon, immerhin über 600€. Ähnlich harte Strafen gelten für Spucken auf die Straße, Essen und Trinken in der MRT, Rauchen im Gebäude, das mitführen brennbarer Flüssigkeiten, usw.. Kaugummis sind verboten in Singapur, die Einfuhr ebenso, die Strafen sind empfindlich. Ebenfalls ist es in fast allen Verkehrsmitteln und insbesondere in Hotels verboten Durian-Früchte bei sich zu führen. Es gibt keine explizite Strafe, jedoch ist es in Hotels die Regel, dass man eine Woche über den Aufenthalt hinaus das Zimmer plus die Reinigung bezahlen muss, da der Geruch der Durian sehr haftend und unangenehm ist.

Singapur fällt jedoch nicht nur duch Organisation und Sauberkeit auf. Auch die Menschen sind anders, hier gibt es weniger Muslime, keine Bettler oder Obdachlose(untersagt). Vor allem fällt aber auf, dass die Leute sich westlicher kleiden, vor allem das weibliche Geschlecht zeigt oft kaum noch bedeckte Stellen an seinem Körper, das ist teilweise schon alles andere als ein Augenschmaus..

 

Nachdem Kazuma und Ich also mithilfe der dürftigen Informationen auf der Booking-Bestätigung des Hostels die richtige MRT-Station indentifiziert und erreicht hatten, folgte die Suche nach Bus plus gehöriger Station, diese Mission war jedoch nicht zu gewinnen, weder Einheimische noch Busfahrer konnten uns helfen. Schließlich fanden wir einen Taxifahrer der nach uns dann gigantische 500m weiter zum Hostel brachte, für schlanke 8,70$..

Kazuma hatte sich im Bus eine leichte Erkältung geholt, also ging es nach Check-In im sehr kleinen und sauberen Hostel erst einmal um die Ecke, wo er sich mit Medizin eindeckte und wir anschließend aßen. Dann ging es in die Heia!

 

Melaka/Malacca

Sonntag, 25.03.2012

Püntklich um 6:00 morgens sollte es losgehen nach Melaka, einer historisch bedeutenden Stadt in Malaysia. Aufgrund von Verlängerund plus Elferschießen im Spiel Bayern gegen Gladbach bat ich allerdings im geringen Aufschub um per Live-Ticker noch das sehr enttäuschende Ergebnis mitbekommen zu dürfen. Um 6:15 ging es dann also wirklich los!!

Nach einigen vergeblichen Versuchen ein Taxi anzuhalten, kam glücklicherweise ein Bus und wir fuhren zur KTM Station wo es dann mit dem KTM Komuter nach Bandar Tasik Selatan ging. Dort angekommen wollten wir zur Reisebusstation. Diese gestaltete sich als ein riesiger mehrstöckiger Komplex der in Größe und Erscheinung viel mit einem Flughafen gemeinsam hatte, jedoch nicht einmal zu 10% ausgelastet war. Für 9 Ringgit (2,25€) kauften wir ein Ticket nach Melaka und genossen daraufhin in einem durchaus luxuriösen Reisebus bei Temperaturen knapp über 15° (dank Klimaanlage) eine frostige, aber dennoch gemütliche zweistündige Fahrt nach Melaka.

Dort angekommen ging es für Kazuma und mich zuerst auf die Suche nach dem Backpackers Freak Hostel, wo wir beide übernachten wollten. Der sehr kleine, dünne und fast zahnlose, recht junge Besitzer begrüßte uns sofort freundlich mit: "Heeeeeey, I know who you are!!" und führte uns umher. Es war von beginn an klar, dass wir das richtige Hostel gewählt hatten, zudem waren 18Ringgit für die Nacht ein echter Witz. Lilian und Chiharu wollten abends wieder nach Hause. Anschließend trafen wir uns in der berühmten Jonker Street in Chinatown wieder.

Melaka liegt an der Westküste von Malaysia und war im Laufe der Jahrhunderte dem Einfluss verschiedener Kolonialmächte unterworfen. Engländer, Portugiesen und Holländer eroberten die Stadt und drückten ihr ihren Stempel auf. Die Stadt ist nicht nur schön sondern hat einfach ein gewisses Flair, es ist schwer zu beschreiben aber man fühlt sich auf Anhieb wohl. Es ist kaum modern und eher klein, sehr gemütlich. Die Bilder zeigen vielleicht was ich hier nicht in Worte zu fassen vermöge. Hoffen wirs!!

 

Wir schlenderten durch Chinatown und guckten durch all die verschiedenen kleinen Geschäfte. Neben vielen T-Shirts mit "lustigen" Sprüchen gab es vor allem viel Antikes, Souvenirs und Masken aus Holz und Tücher in allen Formen und Farben. Leider war in allen Geschäften das Fotografieren verboten und ich schaffte es nur selten unbemerkt, frevelhaft dieses Verbot zu umgehen!

In der ganzen Stadt waren überall eine Art Rikshas unterwegs, Fahrräder mit Seitenwagen die über und über mit künstlichen Blumen geschmückt waren, sodass es alles andere als schön aussah. Nachts fielen sie dann durch eine Beleuchtung auf, mit der man vermutlich die halbe Stadt hätte erhellen können, hinten in einer Box hatten sie  eine Art riesige Batterie, unzählige dicke Kabel verliefen dort hinein. Darüber hinaus erregten ihre Fahrer nicht nur durch eine überlaute und grässliche Musikanlage, sondern auch durch aufdringliches penetrantes Anlabern negative Aufmerksamkeit unsererseits.

Zu Mittag aßen wir in Nancy's Kitchen, einer chinesischen Küche, es gab mal wieder leckere Nudeln. Anschließend stöberten wir weiter durch die Läden und ich bewies ein gutes Näschen beim Kauf von Essstäbchen, bei denen ich verglichen mit den Nachbargeschäften fast 50% Ersparnis bewies und für knapp einen Euro drei Paar erwarb Cool

Neben einer Kirche in der Stadtmitte und vielen chinesischen Tempeln in Chinatown, gab es auch eine Art Burgruine auf einem Hügel..Diese war zwar niocht besonders beeindruckend, aber der Blick vom Hügel entschädigte dies allemal. Anschließend besuchten wir ein Museum das sich in einem großen portugiesischen Schiff befand und es wurde langsam spät. Lilian und Chiharu verabschiedeten sich und Kazuma und Ich besuchten kurz das Museum der malaysischen Unabhängigkeit und verbrachten den Abend in einem portugiesischem Restaurant um anschließend auf der Suche nach Cendol-Eis die halbe Stadt und vor allem die Mall in der Nähe von unserem Hostel zu durchsuchen, leider erfolglos.

Am nächsten Morgen standen wir beizeiten auf und schlenderten durch die Stadt auf der Suche nach günstigen, coolen T-Shirts. Umgerechnet 5€ sind hier schon ein stolzer Preis für ein T-Shirt für das man einige Qualität erwarten darf. Leider waren die wenigen T-Shirts die mir gefielen nicht in meiner Größe verfügbar. Frühstücken waren wir auf Lee Huas Empfehlung dann in einer sehr einladenden, charmanten Bar, Kazuma aß zum ersten Mal in seinem Leben Haferflocken und ich bekam einen Fruchtteller, sehr schmackhaft und günstig!

cendol icecream 1min später

Anschließend schlenderten wir weiter durch die Stadt und aßen Mittag in einem chinesischen Restaurant, bevor wir uns dann zur Busstation aufmachten um die Reise nach Singapur anzutreten.

Hier noch ein paar Fotos von Lilian

 

Mittwoch 21.03.2012

Sonntag, 25.03.2012

Den Mittwoch wollten wir damit verbringen einige Videoszenen zu drehen für ein kurzes Video über unser Praktikum indem gesagt werden sollte warum wir uns für Malaysia entschieden haben, was wir im genau machen, was wir erlebt haben und wie es uns gefällt.

Also überlegten wir grob, was wir sagen wollten und gingen Mittags in Richtung Uni, um ein paar nette Hintergründe für die Sequenzen zu haben. Dann trafen wir Tek Sen der mit uns Mittag essen gehen wollte. Er führte uns in eine Art Wohnblock in der Nähe der Uni wo im Hinterstübchen Nudeln serviert wurden. Eigentlich an Ort den man selbst bei größter Helligkeit mit gemischten Gefühlen betritt, das Essen war jedoch sehr lecker und die Gesellschaft dank Tek Sen wunderbar.

Anschließend ging es aufs Unigelände um die nächsten beiden Personen zu filmen. Aufgrund mangelnder technischer Ausstattung (wir filmten mit Lilians Handy und namen den Ton mit ihren Ipod auf) war die Qualität sowohl in Bild als auch Ton eher bescheiden. Inhaltlich war es ähnlich, da viel wiederholt wurde und auch bei einigen die Englischkenntnisse nicht zum flüssigen Sprechen vor der Kamera genügten.

Nachmittags machte ich mich dann mit Elaine und Kazuma in Richtung Mines Mall auf. Dort wollten wir mit See im Hintergrund über unser Projekt berichten. Gestört von Booten, Schwänen und beeinträchtigt durch das Equipment hielt sich unsere Zufriedenheit über das Resultat jedoch ebenfalls in Grenzen.  Alles in Allem nicht unbedingt der spannendste oder produktivste Tag den wir hier erleben durften. 

HOPE Workshop

Mittwoch, 21.03.2012

Im Laufe des Montags unterrichtete man uns nach energischer Nachfrage, dass für den Dienstagmorgen ein Workshop für uns anstand, super Organisation Lachend Also verbrachten wir den Rest des Abends mit der Vorbereitung des Inhaltes, des Aufbaus, usw..

Dienstag standen wir (Kazuma, Elaine, Sophie und Ich) dann um halb sechs auf und begaben uns mit Taxi und LRT nach Hang Tuah. Trotz schlechtem bzw gar keinem Schlaf (Kazuma) ging es uns recht gut. Die Stimmung verschlechterte sich jedoch leicht als wir bemerkten wie nutzlos die Informationen waren die man uns über den Standort der Schule gegeben hatte..Gegenüber der LRT-Station hieß es, einen Namen der Schule gab man uns nicht..angesichts von 5 Schulen um die Station herum wär das sicher von Vorteil gewesen. Glücklicherweise hatte ich die Nummer des verantwortlichen Lehrers, Mr Sodri, gespeichert und nach der gefühlten 15. Frage nach dem Namen der Schule gab er diesen auch preis.

Die Victoria School war eine reine Jungen-Schule, das fiel uns sofort auf. Mr Sodri geleitete uns dann hinein, nachdem uns der Wärter zunächst den Eintritt verweigert hatte. Anschließend warteten wir 15Minuten ohne irgendwelche Informationen in seinem Büro bevor uns dann 3 nette Jungs abholten und zum Klassenraum führten.

Wir kamen in eine Art Hörsaal indem ca 70-80 Jungen im Alter von 13-14 Jahren auf uns warteten und uns sehr enthusiastisch begrüßten. Wir waren zeitlich schon im Verzug und wollten fix aufbauen als uns dann auffiel, dass entgegen aller Prophezeiungen kein Beamer bereitgestellt war..Die Informationen auf deren Grundlage wir uns also vorbereitet hatten, stimmten nicht! Zwei der Jungs erklärten sich bereit einen Beamer aus dem Nebenraum zu holen und zu installieren also verbrachte ich die nächsten Minuten damit und alle vorzustellen und die Jungs zu unterhalten indem ich Hauptstädte abfragte. Die Menge war begeistert und alle machten aufgeregt mit. Mitlerweile war auch der Beamer eingetroffen, jedoch funktionierte er nicht! Mitlerweile durften auch Elaine und Sophie den Raum betreten, vorher untersagte man ihnen den Eintritt, weil sie etwas zu viel Haut zeigten. Nachdem sie sich bedeckt hatten, waren alle Einwände beseitigt und wir entschieden uns aus Zeitgründen die Präsentation einfach über das Mikro laufen zu lassen.

Die nächsten 15 Minuten verbrachte ich also damit die Jungs ohne visuelle Unterstützung möglichst effektiv und interaktiv über HIV und AIDS aufzuklären, zu meiner eigenen Überraschung lief das ziemlich gut, mein Englisch lief flüssig und die Jungs machten super mit. Anschließend übernahm Sophie das Quiz, das wir eigentlich mit visuellem Support ähnlich wie die Show "1,2 oder 3" durchführen wollten. Dies war nun leider nicht mehr möglich also teilten wir Gruppen ein und verteilten Zettel auf denen die Antworten notiert werden sollten. Da die Schüler sehr gutes Englisch sprachen, lief das Quiz trotz vieler Fachbegriffe sehr gut und während Elaine den Inhalt nochmal zusammenfasste, werteten Kazuma und ich die Antworten aus und konnten Gruppe A mit 13 von 17 richtigen Antworten zum umjubelten Sieger kühren um sie anschließend mit Keksen zu belohnen.

Da die Zeit fast um war, ergriff ich noch einmal das Mikro und versuchte ein paar abschließende Worte zu finden, dankte den Schülern und Herrn Sodri, bevor dieser uns dankte. Anschließend richtete er einige ernste Worte an die Schüler. Was wir als enthusiastische Mitarbeit interpretiert hatten, sah er wohl als Lärm und Unhöflichkeit an. Nach einigen heftigen, lauten Worten machten wir noch eins, zwei Fotos mit den sichtlich eingeschüchterten und völlig versteiften Kindern, bevor wir uns wieder auf den Heimweg machen durften..

Den Rest des Tages feierten wir mit Mahmoud in einer persischen Bar das iranische Neue Jahr und genossen laute persische Musik, Kabab und ein Bierchen Lächelnd

Airballoon Festival in Putrajaya

Mittwoch, 21.03.2012

Sonntag hatten wir frei und Lee Hua und Chi Hao entführten uns nach Putrajaya, wo der letzte Tag des jährlichen Airballoon-Festivals zelebriert werden sollte.Die Fahrt gestaltete sich wieder einmal recht spontan, nachdem wir uns alle an der Bahnstation in Serdang getroffen haben, fragten wir einfach jeden vorbeikommenden Busfahrer ob er nach Putrajaya fährt, ein indischer Reisebus hat uns dann für einen schmächtigen Obulus von 2 Ringgit in Putrajaya rausgelassen.

Nach einem kurzen Fußweg kamen wir am Festivalgelände an. Überall waren Menschen, es roch ekelhaft und Müll bedeckte große Teile dessen was wohl mal Rasen war, mit einem deutschen Musikfestival war es also durchaus vergleichbar!

Chiharu und Chi Hao vorher... Finanzministerium

Nach einem kleinem Becher Gratis-Mountain Dew zur Erfrischung gingen wir erst einmal etwas essen, ich entschied mich für Wurst mit Chilisauce, war ganz lecker. Anschließend überkamen hitzebedingt die Gelüste nach einem Eis. Während Kazuma und Lilian Mango-Eis genossen, suchte ich mir eine klassischere, weniger exotische Eissorte aus: Peanut!! Tatsächlich schmeckte das Eis nach Erdnüssen, was man nach einiger Eingewöhnungszeit auch wirklich genießen konnte Lächelnd

Anschließend wollten wir uns in die Schlange stellen um eins der 300 begehrten Tickets für eine Ballonfahrt zu bekommen. Der Preis von 10 Ringgit (2,50€) schien aber auch anderen Schnäppchenjägern aufgefallen zu sein und wir stießen auf eine endlos lange Schlange von locker 600 Menschen, schon 90 Minuten vor Verkaufsstart. Also entschlossen wir uns die Zeit sinnvoller zu nutzen und wanderten etwas umher um uns dann auf einer Wiese niederzulassen, wo Kazuma und Ich ein Mittagsschläfchen hielten. Ein leichter Sonnenbrand weckte uns anschließend und wir konnten bestaunen wie alle Asiaten um uns herum uns mit sämtlichen Kamera-Klischees bedienten..

Mindestens jeder Zweite hatte eine dicke Spiegelreflexkamera dabei, für die man in Deutschland sicher einen Kleinwagen erwerben könnte. Scheint hier vielleicht eine Art Phallussymbol zu sein. Einige trieben es noch auf die Spitze, indem sie zusätzlich zu ca. 3kg Kamera noch Stativ mitbrachten, es aufbauten und sich gegenseitig aus guten 70cm fotografierten....eine ganze Stunde lang..Lachend

Kopfschüttelnd ging es also weiter..Ballons wurden "aufgepustet" und wir bemerkten, dass die verheißungsvollen Ballonfahrten nur bis 20m in die Höhe gingen und von sehr kurzer Dauer war (die Ballons waren mit Seilen am Boden befestigt). Lediglich im VIP-Bereich stiegen die Ballons wirklich in den Himmel. Abgesehen davon erregten einige ventilatorbetriebene Sitz-Paraglider die Aufmerksamkeit, die ihre Runden über dem Gelände zogen.

schalke

Da uns die Menschenmassen zunehmend auf den Geist gingen und die Sonne uns jegliche Energie geraubt hatte, ging es zurück zur Bushaltestelle..Die Rückfahrt gestaltete sich etwas chaotischer und langwieriger, jedoch letztendlich erfolgreich!

 

Shelter Homes in Rawang

Samstag, 17.03.2012

Freitag mittag wurden wir von Wengyi und Lee abgeholt und es ging mit dem Bus zum KTM Bahnhof. Nach einstündiger Fahrt, die wir zum Glück sitzend verbringen konnten (teils auch schlafend) kamen wir in Rawang an. Rawang ist im Nordwesten von KL, auf dem Weg dahin sah man viele Baggergruben, Palmölplantagen und etwas Natur.

Angekommen in Rawang wurden wir von einem Van abgeholt und es folgte eine rasante, halbstündige, kurvenreiche Fahrt durch den Djungel, unterwegs waren in manchen Kurven  20-30 Affen auf der Straße, machten jedoch höflich Platz für uns Lächelnd

Das Shelter Home befand sich in einem Dorf und war ein recht kleines Bungalow. Empfangen wurden wir von einer 21-jährigen Franzosin, die dort für ein Jahr als Freiwillige Krankenschwester arbeitet und für französische Verhältnisse sehr gut Englisch sprachZwinkernd

Das Haus beherbergte 5 Frauen im Alter von 20 bis 57 Jahren (keine Männer, wie es in der Beschreibung voher stand). Eine von ihnen war malaysisch und sprach sehr gutes Englisch, sie ist schon seit 8 Jahren im Shelter Home untergebracht und war auch die erste Patientin dort überhaupt. Die anderen 4 Frauen waren Flüchtlinge aus Birma, die sich mithilfe von Guides durch den Djungel über die Grenze geschlagen haben und nun aufgrund fehlender Papiere staatenlos sind, falls sie wieder zurück nach Birma gingen, würde man sie wohl dort erschießen. Das Shelter Home ist dafür gedacht die Frauen mit Medizin und Pflege wieder aufzupäppeln um sie anschließend wieder in die Gesellschaft zu integrieren.

Zu beginn stellten wir uns alle vor und sprachen eine Weile mit allen. Dann tanzten wir ihnen und lernten auch von der Franzosin einen Tanz, eigentlich sehr einfach, vielleicht waren jedoch einfach meine Füße zu groß um die Schritte hinzubekommen. Es war recht schwer mit den kaum englisch-sprechenden Frauen zu interagieren, also spielten wir noch eine Weile Pantomime mit ihnen bevor es dann auch schon wieder zurückging...

 

Samstag ging es dann schon früher los, wir starteten pünktlich um 7:45 in Richtung KTM Serdang, wo wir Nina, eine AIESECerin die uns begleiten sollte, treffen wollten..Da sie jedoch ebenso dem lokalen Öffentlichen Nahverkehr ausgesetzt war, verzögerte sich ihre Ankunft ein wenig und erst kurz vor 10 konnten wir in den Zug steigen der uns abermals nach Rawang brachte. Sophie fand die 1,5 Stunden warten deutlich weniger lustig als wir und bewunderte unsere Gelassenheit. Nach knapp 4 Wochen hier bedeutet eine Stunde warten nicht mehr viel und man geht einfach sehr relaxt damit um, sich aufzuregen hilft ohnehin niemandem..

Weiter ging es dann erneut in einem Van, diesmal jedoch in eine andere Richtung, in ein Dorf, ca 20km entfernt. Der Fahrer war ein 60jähriger Rentner, der früher in der Palmölindustrie recht gut verdient hatte, viel international gearbeitet hat und gereist ist. Nun investiert er sein Geld in Shelter Homes für HIV-infizierte Frauen und Kinder, eine sehr gute Sache.

Das Shelter Home bestand aus drei verschiedenen Häusern die er gemietet hatte, ein Haus kostet inklusive Nebenkosten dort umgerechnet schlanke 150€, ist also durchaus bezahlbar. Zwei der Häuser waren für die Patienten und eins für die Herbergseltern, das waren seit einem Monat Sassan und seine Frau, er war Iraner, sie Russin und hochschwanger. Gemeinsam mit ihren beiden Kindern (Irina (11) und Alex (9)) betreuen sie 2 Jahre freiwillig das Shelter Home, wirklich beeindruckend.

Zunächst ging es ins Wohnzimmer wo wir alle dort lebenden Kinder und Frauen, sowie eine Ärztin und 2 Krankenschwestern kennenlernten die uns eine Menge erzählten und einige Flyer gaben. Das Shelter Home wurde damals gegründet von einem Amerikaner, deswegen ist es auch nach wie vor christlich geprägt, die Kinder gehen morgens zur Schule bzw in den Kindergarten und nachmittags geht es dann des öfteren in die Kirche.

Anders als bisher gesehen war im Shelter Home eine sehr familiäre, gemütliche und freundliche Stimmung, die Kinder waren sehr erfreut und klammerten sich sofort an uns und sprachen mit uns, das hat richtig Spaß gemacht.. Anschließend ging es zum Haus der Herbergseltern, die waren noch immer mit Renovieren und Einzug beschäftigt und wir konnten wenig helfen, wir spielten ein bisschen Fußball mit Irina und Alex und anschließend ging es mit unserem Fahrer zum Essen, er lud uns in ein indisches Restaurant ein, sehr freundlich! Da die Kinder dann Mittagsschlaf und anschließend Kirche auf dem Plan hatten ging es danach schon wieder zurück zum Bahnhof..wir waren etwas traurig, weil wir gern mehr Zeit mit ihnen verbracht hätten...der Besuch war viel zu kurz!!

irina und alex herbergseltern

Morgen wird es für uns wieder nach Putrajaya gehen, das Airballoon-Festival neigt sich seinem Ende und wir wollen die Chance nutzen noch möglichst viel davon zu sehen und vielleicht, wenn es günstig ist, mit einem fliegen. Ich bin gerad dabei möglichst viele AIESECer von hier zu überreden uns zu begleiten, leider sind am Wochenende aber viele bei ihren Familien, einige kommen jedoch mit und es wird sicher ein sehr schöner Tag Lächelnd

 

Putrajaya

Samstag, 17.03.2012

Da wir den Donnerstag frei hatten, kam ich auf die Idee, dass wir uns doch mal Putrajaya angucken könnten, was auf großen Anklang seitens der anderen Interns stieß und damit entschieden war.

Putrajaya ist so ziemlich das sauberste Viertel in KL und beherbergt den Präsidentenpalast, zwei große Moscheen, etliche Ministerien und eine Menge Parks.

Mit dem Bus ging es gegen Mittag los, erst einmal in Richtung Serdang wo wir in der Ines Mall Mittag aßen. Ich bestellte Asam Boi, ein Getränk, dessen Anblick auf der Speisekarte seinem Geschmack nicht ansatzweise entsprach und echt ekelhaft war. Mitten in den Eiswürfeln versteckt, war eine Art Frucht oder Kern, sah sehr exotisch aus und wie ein Edelstein, schien jedoch für den unangenehmen Geschmack zu sorgen. Da ich für den Drink bezahlt hatte, trank ich ihn auch mutig bis zum letzten Tropfen aus!!

Unterwegs bemerkten wir in einer Art Minikanal mitten in der Stadt Schildkröten die dort zu leben schienen, eigentlich recht traurig, die Wasserqualität sieht alles andere als gut aus..

Anschließend sollte es weitergehen, jedoch wussten wir nicht genau wie, schließlich stiegen wir jedoch in einen Metrobus ein und der brachte uns dann nach Putrajaya. Mitten auf einer Brücke drückten wir den Stop-Knopf, der Fahrer hielt an und wir konnten aussteigen, feste Haltestellen werden hier nicht unbedingt überbewertet.

Der Blick war von Beginn an sehr beeindruckend..

präsidentenpalast

Zunächst beschlossen wir uns die Rosa Moschee anzuschauen. Da ich mal wieder ungezogenerweise meine Knie nicht bedeckt hatte, wurde mir erneut die Ehre zuteil in ein Rosa "Kleidchen" schlüpfen zu dürfen, jedoch durfte ich als Mann immerhin meinen Schopf zeigen.Lachend Da man dort nur barfuss unterwegs ist, brannten uns angesichts der knalligen Sonne bald die Füße, jedoch hielt uns keine Brandblase davon ab sowohl einmal in die Moschee hineinzuschauen als auch diese wild knipsend zu umrunden. Bemerkenswert war auch, dass es in der Moschee kostenloses WLAN gab, wer den Islam also als rückständig und veraltet bezeichnet, sollte sich vorsehen LachendEine Führerin erklärte mir auch ganz stolz, dass die Akustik der Moschee von deutschen Architekten geplant wurde..

sophie

Draußen vor der Moschee war ein riesig großer Kreisel, unzählige Autos und noch mehr Reisebusse waren dort unterwegs. Weiter oben auf einer Anhöhe konnte man den Präsidentenpalast sehen, indem der Prime Minister haust und gegen den das deutsche Kanzleramt ein echter Witz ist.Lachend

Da wir am Sonntag schon wieder in die Gegend zurückkehren würden, beschlossen wir ein paar Parks anzusehen und stiegen neben dem Palast etliche Stufen empor, wurden dann jedoch von einer unüberquerbaren Straße aufgehalten..Durch die hohen Temperaturen und die erbarmungslose Sonne waren wir schon völlig erschöpft und beschlossen zurückzukehren. Nach ein paar Stunden wilden Busfahrens durch die Stadt kamen wir auch endlich zuhause an und ließen den Abend gemütlich ausklingen..

 

 

 

Rumah Soleha 2

Samstag, 17.03.2012

Wir brauchten nach dem Langkawi-Trip etwas Schlaf um uns zu erholen, denn am Mittwoch ging es wieder ins Shelter Home. Da wir die netten Kinder dort schon kannten, freuten wir uns schon sehr darauf.

Es war für Sophie der erste volle Tag nach ihrer Ankunft und wir nutzten unsere verfrühte Ankunft in Bander Tun Razak um ihr etwas indisches Essen zu zeigen. Zu meinem Glück servierte der Inder dort auch zur Mittagszeit mein Lieblingsgericht hier: Roti Telur, eine Art "Pfannkuchen" mit eingebackenem Ei (Telur)der aber nicht süß ist und den man in verschiedene scharfe Saucen dippt, mit umgerechnet 50Cent eine günstige Mahlzeit, macht aber auch nicht allzu satt, dazu etwas Milo Ais, das Kakaogetränk hierzutage, unten heiß oben eiskalt, sehr sehr lecker!

Im Anschluss daran ging es ins Shelter Home wo uns die Kinder schon freundlich begrüßt wurden (wie immer mit Hand an den Kopf). Wir gingen zunächst ins Haus und spielten ein japanisches Spiel bei dem man mit geschlossenen Augen im Kreis sitzt und eine Person außen herumläuft, dann hinter einer Person ein kleines Tuch fallen lässt und dann versucht den Kreis einmal zu umrunden und sich auf dem Platz der Person niederzulassen ohne von dieser vorher gefangen zu werden. Ein sehr einfaches Spiel, das die Kinder sofort verstanden und bei dem sie riesig viel Spaß hatten, der auch uns ansteckte. Danach sangen sie vom Keyboard begleitet etwas für uns, dann ging es mit "Reise nach Jerusalem" weiter. Ich schied jedoch gleich zu Anfang aus, da ich niemanden zerquetschen wollte beim Versuch mich auf den Stuhl fallen zu lassen und bereitete derweil mit Kazuma draußen ein Spielfeld für Völkerball vor. Zunächst wurde jedoch erst einmal wieder gemalt, ich entschied mich Bilder vom besten Hund der Welt zu malen (Lisa) und verschenkte sie an die Kinder, die begeistert waren und mehr Hundebilder wollten. Im Gegenzug bekam ich sehr viele schöne Bilder geschenkt. Lächelnd

Dann ging es nach draußen und wir spielten eine Weile Völkerball ohne wirkliche Regeln, Spaß hatten wir aber trotzdem, danach wurde rumgealbert, Kazuma und ich nahmen ein paar Mädchen auf die Schultern und machten sie mit der dünnen Luft in der Höhe bekannt.. Nachdem wir ein wenig tanzten für die Kinder ging es leider auch bald schon wieder nach Hause und wir waren recht traurig, da ein weiterer Besuch bisher nicht geplant ist..

die frechste von allen

Auf dem Rückweg wollten wir dann eigentlich Sophie den KTM-Zug zeigen und damit nach Hause..als der nach diversen Zeitänderungen an der Tafel dann doch irgendwann kam, war er jedoch so überfüllt, dass wir nicht mehr hineinkamen und anhand der Masse an Leuten die auf den Bahnsteig strömte, war es auch nicht abzusehen, dass sich das beim nächsten Zug ändern würde..Sophie hatte also schon den perfekten Eindruck bekommen, ohne überhaupt einsteigen zu müssen. Mit dem Taxi ging es dann wieder zurück nach Sri Serdang ins Intern's House. Anschließend gingen wir beim Chinesen essen und mit Sophie und Mahmoud fuhr ich dann zur Mines Mall und wir saßen eine Weile gemütlich mit Tee beim Perser und tauschten uns über unsere Länder und Familien aus. Aus irgendeinem Grund fuhr direkt am Restaurant ständig ein Boot vorbei, das als Piratenschiff umfunktioniert worden war und das neben "Fluch der Karibik-Musik" auch ein paar Piraten beherbergte die für uns grimmig posierten.

tee mit honigzucker und safran Piraten

Anschließend ging es mit dem Bus wieder zurück, diesmal mussten wir nichtmal auf den Bus warten, sondern konnten nach 30min Warten im unterkühlten Bus auch endlich den Fahrer begrüßen der uns dann nach Hause brachte...

 

zwei, drei Fotos der Kajaktour..

Samstag, 17.03.2012

Chiharu und Kazuma im Kajak im magrovedickicht unterwegs schwimmen mangroves

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